Sprengungen im Tunnel

Bei einer Sprengung war die HNA dabei und die Kamera durfte sogar während der Sprengung im Tunnel bleiben.

Sprengungen Zierenberger Tunnel

Erste Sprengung am 8. Januar 2016

Den Auslöser durfte Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur Kurhessenbahn, persönlich betätigen. Es war nicht nur eine Lockerungssprengung, sondern diese sollte das komplette Profil auf 1,25 m Tiefe lösen (ca. 120 Bohrlöcher mit ca. 70 kg Sprengstoff). Das Profil nach Sprengung an der Ortsbrust war laut Sprengingenieur mustergültig, wie mit dem Brotmesser geschnitten, der Schüttkegel ebenfalls. Im alten Tunnel gab es keine erkennbaren Schäden. Die Geophone, welche die Erschütterungen im alten Tunnel feststellen sollen, haben Werte weit unter den Grenzwerten angezeigt. Im benachbarten Wohngebiet waren die Warnsignale vor der Sprengung deutlich lauter zu hören, als die eigentliche Detonation. Diese war nur als leises Grollen zu vernehmen. Am Tunnelportal war es schon etwas lauter und die Druckwelle ist deutlich zu spüren.

Die HNA war bei einer Sprengung dabei und die Kamera durfte sogar während der Sprengung im Tunnel bleiben. 

Video zur Sprengung m Tunnel

Hier finden Sie ein weiteres  Video zur Sprengung auf YouTube

Sprengungen Zierenberger Tunnel

Täglich Sprengungen zur Lockerung des Gesteins

In Abstimmung mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) wurden für die Sprengungen am Tage die Zeitfenster in verkehrsschwache Zeiten gelegt, da zu diesem Zeitpunkt im alten Tunnel kein Zugverkehr stattfinden darf. Somit muss aufgrund des erforderlichen 8-Stunden-Rhythmus nachts nur eine Sprengung erfolgen.